So sieht meine Routine aus
Wenn man die Curly Hair Methode das erste Mal ausprobiert, sieht man, wie viel man eigentlich mit der zuvor durchgeführten Pflegeroutine falsch gemacht hat. Ich habe zum Beispiel immer ein sehr teures Shampoo mit Sulfaten und Silikonen verwendet. Damit haben meine Haare zwar schön geglänzt und sie haben sich seidig angefühlt, aber ohne ein ordentliches Ausföhnen meiner Haare habe ich nie ein wirklich perfektes und glattes Ergebnis hinbekommen. Meist musste ich dann auch noch mit einem Glätteisen ran, um mein Haar schön glatt zu bekommen.
Nun – und mit der Curly Hair Methode – sieht meine Routine ganz anders aus:
- Waschen (Co-Washing): Ich wasche meine Haare oft nur noch mit einem speziellen, leichten Conditioner statt mit Shampoo. Das reinigt sanft und pflegt gleichzeitig.
- Squish to Condish: Das klingt lustig, ist aber effektiv. Ich knete den Conditioner mit viel Wasser kopfüber in die Haare ein, bis sie sich „glitschig“ wie Algen anfühlen.
- Das richtige Handtuch: Vergiss dein schweres Frottee-Handtuch! Das raut die Haarstruktur zu sehr auf. Ich nehme ein altes Baumwoll-T-Shirt zum Trockentupfen und Kneten (das nennt man „Plopping“) oder einen Turban aus 100 % Baumwolle.
- Das Haargel-Wunder: Viele schrecken vor Gel zurück, weil sie Angst vor „Beton-Haaren“ haben. Aber bei Locken ist ein alkoholfreies Gel der Schlüssel! Trage es ins klatschnasse Haar auf. Wenn die Haare trocken sind, bildet sich eine harte Schicht (der sogenannte „Cast“). Den knetest du dann einfach mit den Händen vorsichtig auf – und darunter kommen die weichsten, definiertesten Locken zum Vorschein, die du je hattest!
Die Umstellung braucht ein bisschen Geduld, da das Haar Zeit braucht, um sich von den Silikonen zu befreien. Aber es lohnt sich so sehr, sein „wahres“ Haar endlich kennenzulernen. Gehörst du vielleicht auch zu den 60 % und wusstest es gar nicht? Dann probier es doch einmal aus! Im Netz findet man viele Videos zur Curly Hair Methode!