Hast du auch Haare, die nach dem Waschen oder wenn du im Urlaub bist und am Strand liegst, schön lockig aussehen, aber sobald sie trocken sind, nur noch strohig und aufgeplustert wirken? Damit bist du absolut nicht allein! Tatsächlich zeigen Studien, dass über 60 % aller Menschen weltweit eigentlich Naturlocken oder Wellen haben. Das Problem: Die meisten behandeln ihr Haar so, als wäre es glatt, und wundern sich dann über den ewigen Frizz. Ich dachte auch jahrelang, meine Haare wären einfach „schwierig“, bis ich auf die Curly Hair Methode gestoßen bin und herausfand, dass ich eigentlich Locken habe.
Was steckt hinter der Methode?
Im Kern geht es darum, alles wegzulassen, was die natürliche Struktur von Locken zerstört. Lockiges Haar ist von Natur aus viel trockener als glattes Haar und braucht daher extrem viel Feuchtigkeit und eine sehr sanfte Behandlung. Wenn man sie wie glattes Haar bürstet, föhnt und wäscht, „zerstört“ man quasi die Bündelung oder nennen wir es „Entstehung“ der Locken.
Die 3 goldenen Regeln für natürliche Lockenköpfe
- Verzicht auf Sulfate und Silikone: Herkömmliche Shampoos enthalten oft aggressive Reiniger (Sulfate), die das Haar austrocknen, und Silikone, die sich wie Plastik ums Haar legen und die nötige Feuchtigkeit aussperren. Will man seine natürlichen Locken zum Vorschein bringen, so muss man auf genau solche Shampoos verzichten.
- Bürstenverbot im trockenen Zustand: Das ist der wichtigste Punkt! Wenn du Locken im trockenen Zustand bürstest, reißt du die Bündel auseinander und erzeugst diesen ungeliebten „Wolkeneffekt“. Die Haare wirken, trotz Pflege und ewig langem Bürsten, wie aufgebauscht und super frizzig. Wenn du deine natürlichen Locken zum Vorschein bringen willst, dann wird nur noch unter der Dusche, im nassen Zustand und wenn der Conditioner im Haar ist, gebürstet.
- Keine Hitze: Föhnen mit heißer Luft ist für Lockenköpfe tabu. Entweder du lässt dein Haar an der Luft trocknen oder du nutzt einen Diffusor (= ein Aufsatz für den Föhn) auf kleinster und kältester Stufe.